Von Büchern und ihren Orten

Von Büchern
und ihren Orten

On books and their places

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Seine Schüler fragten Rabbi Tarfon: Wer übt jederzeit Gerechtigkeit?

[Er antwortete:] Wer Bücher schreibt und sie anderen leiht.

Midrasch Tehillim 106,3

Von Büchern und ihren Orten – jüdische Bibliotheken weltweit

Ein Blog der Germania Judaica in Kooperation mit dem Steinheim-Institut

Jüdische Bibliotheken: Sie sind Wissensspeicher und Lehrhäuser, Begegnungsräume und Gedenkorte. Als Spiegel jüdischen Lebens überliefern sie einzigartiges Wissen über jüdische Geschichte und Gegenwart. 

 

Die Juden gelten als das Volk des Buches. Bücher, Büchersammlungen und Bibliotheken genießen traditionell und bis heute höchste Wertschätzung. Schon für das Mittelalter lassen sich bedeutende Manuskriptsammlungen jüdischer Gelehrter und Gemeinden nachweisen. Jedes jüdische Lehrhaus ist auch gleichzeitig Bibliothek, viele Gemeinden haben öffentliche, über Gemeindegrenzen hinaus bekannte Bibliotheken. Und auch unter den bedrohlichsten Bedingungen bauten Jüdinnen und Juden Sammlungen und Bibliotheken auf, selbst in der Zeit der Schoa. 

(Fast) überall dort, wo es jüdisches Leben gibt, gibt es auch jüdische Bibliotheken. Und heute umspannen sie die ganze Welt – und laden zum Besuch ein, analog und digital.

 

Im Laufe des Festjahrs 2021 stellt dieser Blog 22 jüdische Bibliotheken weltweit vor – in Deutschland, der jüdischen Diaspora und in Israel, dem alt-neuen Zentrum des jüdischen Volks. 

Jeden Monat werden zwei weitere Bibliotheken oder Büchersammlungen präsentiert. 

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»Was uns verbindet, sind nicht Blutsverwandtschaften, sondern Texte.«

Amos Oz und Fania Oz-Salzberger,
»Juden und Worte« (2013)

 
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